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nun aber entstand ein so allgemeines Gewirr, daß dieMusik schweigen mußte. Seine Tänzerin verließ mit einerspöttischen Verbeugung ihn und den Tanz. Er machtesich nun auch aus dem Staube, ging in ein Nebenzim-mer, füllte eine Tabakspfeife, und kam, dampfend wie einSchornstein, in den Saal zurück. Hier war er der ein-zige Schmaucher, und man fand diese Auszeichnung sehrungesittet; allein unbekümmert, daß man darüber die Naserümpfte, setzte er sich sogar mit seinem qualmenden Feuer-rohre neben eine Dame. Nun ließ er sich zwar NewtonsZerstreuung (der den Finger eines artigen Frauenzimmerszum Nachstopfer seiner glühenden Pfeife brauchte) nichtzu Schulden kommen; doch beging er eine fast noch grö-ßere Unschicklichkeit, indem er seine Nachbarin mit derumständlichsten Erzählung eines Conststorialhrozcsses un-terhielt, welchen eine schamlose Frau gegen ihren Gattenwegen seiner Trägheit im Ehebette angestellt hatte. SeineZuhörerin, eine alte Matrone ohne feines Gefühl, lachteherzlich, mußte jedoch diese Ergötzlichkeit theuer büßen;denn wahrend des interessanten und lebhaften Gesprächswarf sein Pfcifcnkopf, wie ein kleiner Feucrbcrg, vonZeit zu Zeit glimmende Asche auf ihr seidenes Kleid aus,und drehte allmählich seinen Schlund immer weiter un-terwärts, bis er sich endlich seines ganzen Inhalts in ih-ren Schooß entladen konnte, und wirklich entlud. Siebemerkte das nicht; und da stc mit Kleidern so überlastetwar, daß bei ihr die bekannte Frage der Kaiserin vonMarokko an die festlich geschmückte Gemahlin des hollän-dischen Consuls: Bist du das alles selbst? — nicht amUnrechten Orte gewesen wäre: so hatte das Feuer, 'wel-ches mit hämischer Stille in ihrer Garderobe wüthcte,einen langen und beschwerlichen Weg, eh' es bis zu ih-