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seine Wohnung zurückkam und dem Orakelsprnche weiternachsann, schien ihm dessen Erfüllung nicht mehr unmög-lich. „Die Weiber" — begann er mit sich selbst zu spre-chen — „fallen bisweilen in seltsame Launen. Blandinehat zwar nie geäußert, daß sie den Hunden besonders ge-wogen sey; aber wie leicht kann der Wunsch, mit einemsolchen Geschöpfe zu tändeln, in ihrer ländlichen Einsam-keit erwachen! Sticht ihr dann gerade eins, das ihr ge-fällt, in die Augen, so geht vielleicht alles so, wie derZauberer sagte. — O, die Weiber! die Weiber! Sie wol-len und müssen ihren Willen haben und befriedigen ihnum jeden Preis." —
Diesem Monolog folgte der wunderbare Entschluß, demmöglichen Gelüst seiner Gemahlin zuvorzukommen und siemit einer so zahlreichen und auserlesenen Hundegcsell-schast zu versorgen, daß ihr die Zeit niemals lang wer-den könnte.
Gedacht, gethan! Er jagte Boten über Boten durch dieStadt, die alle Hundemäkler aufsuchen und ihnen die schön-sten und thcucrsten Kläffer abhandeln mußten. Sie kamenmit Schaarcn von Windspielen, Mopsen, und Löwenhünd-chen zurück. Es war ein Gebell und Geheul, daß mansein eigenes Wort nicht hörte. Alle diese unangenehmenMusikanten ließ der Baron in einen Saal bringen, undführte dann seine Gemahlin hinein.
Sie trat auf der Schwelle mit Staunen zurück undsagte lachend: „Was soll das? Haben wir etwa eineSündfluth zu besorgen? Es sieht gerade so aus, als obdu wie Noah eine Arche bauen und wenigstens alle Gat-tungen des Hundegeschlechts vom Untergange retten wolltest."
Retten will ich allerdings; versetzte der Baron: dich