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ftchsfacher Kutschcrkragcn den Rücken bedeckte, und sich so-gar bis an die Gränze der tiefern Gegend, die man nichtgern nennt, ausdchntc. Dieses häßliche Gewand (dasman, wenn ich recht gehört habe, Matin oder Schanzläu-ser benamset) gab meinem Kunstrichtcr das Ansehen einesPolnischen Bärenführers.
Er hatte schon den Hut auf dem Kopfe und die Thür-klinke in der Hand, als ein Knabe die hohe Himmels-treppe heraufkam, ein versiegeltes Paket überbrachte undsich sogleich wieder entfernte. Der Kritikaster zerriß be-gierig den Umschlag, fand ein Buch und — weiter nichts.Er schlug Blatt für Blatt um, durchspähte iede Falte desCouverts; aber nirgends that er den erwarteten Fund.Darüber entrüstet, warf er das Buch auf die Dielen undmurrte: „Warte, du sollst mir's empfinden, daß du dichunterstanden hast, mir so kahl unter die Augen zu treten!Dein Verfasser dünkt sich sehr klug, und das gemeineSprichwort vom Gesang des Brodlieds weiß er dochnicht." —
Wir lagen noch, wie vergessen, auf dem Schreibtischeund konnten also das Thun und Lassen des verächtlichenBurschen ungehindert beobachten. Jetzt fielen wir ihmwieder in die Augen, und er schien durch unfern Anblickein wenig getröstet. Er steckte uns in die Tasche undging eilend — in ein Branntweinhaus, wo er mit unseinen alte» Schuldrest bezahlte, um sich neuen Kredit zuverschaffen. Vorher aber sprach er noch in dem Ladeneines Antiquars ein und trug ihm Süßlings Gedichte zumKauf an. „Gedichte?" — fragte der Büchcrtrödler miteinem mitleidigen Lächeln: „Gedichte sind kein gangbarerArtikel. Haben Sie nicht den berühmten Rinaldo Rinal-dini oder andere Räubergeschichten? Die will ich Ihne»