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Ei ist es Kapitel.
Der Modenarr vom ersten Jahre des neunzehnten Jahrhunderts.
Die Ziehung war kaum vorbei, als er schon mit ge-flügelten Schritten kam, um sich sein gewonnenes Amb-chen auszahlen zu lassen. Ich hatte so ein Häschen nochnicht gesehen. Zwei Drittel seines Körpers waren miterbsfarbenen Pantalons bekleidet, die an der Herzgrubebegannen, sich dann in zwei weite Säcke theilten und sobis zu den spitzen Schnabelschuhcn herabschlottertcn. Dierechte Tasche seines kurzen, seidenen Lätzchens war dieBehausung einer Uhr, die an einer goldenen Kette befe-stiget war, welche von der linken Schulter wie ein Or-densband hcrabhing. Das bartlose Kinn lag wie einWiegenkind in einem Bette von Nesscltuch, das ungefähreine Ricsenspanne hoch war und rings um den Hals eineViertelellc im Durchschnitt hielt. Hieran schloß sich dereben so hohe und dicke, wie ein Pferdekummt ausgcpol-stcrte Sammtkragen des kurzen, schwarzen Fracks, welchervon hinten einem schmalen Bergleder glich. Der borstigeTituskopf war vorn, wie man den Schopf der Gelegen-heit malet, mit Haarbüscheln geschmückt, die in künstlichgedrehten Schlangeuzöpfchcn die Augen bedeckten, und sichan beiden Seiten in der Waldung eines gräßlichen Ba-ckenbartes verloren, der einem Räubcrhauptmann Ehre ge-macht hätte. Ueberdieß trug der Geck einen sehr kleinen,aber dicken Knüttel wie einen Commandostab in der Hand,und ein Paar große goldene Reife in den Ohren. Seindreieckiger Hut, dessen bauschende Kokarde den Umfangeiner Sonnenblume hatte, war von einer so unförmlichenGestalt, daß alle Versuche, mit diesem Ungeheuer auf dem