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Zimmer, das zwar tapezirt und mit zierlichem Gerätheversehen, übrigens aber einer Trödelbude nicht unähnlichwar. Auf allen Stühlen, und zum Theil auf der Erde,lagen weibliche Kleider umher. Die Tische waren mitStaub und Haarpuder bereift und mit einem Quodlibetvon Büchern und Schuhen, Pomadenbüchsen und Wein-gläsern bedeckt. Auf dem Sopha ruhte eine junge Dame,die sich noch, ungeachtet es schon Mittag war, in dernachlässigsten Morgcnkleidung befand. In der rechten Handhielt sie ein Buch, in der linken ein Stück Gebackenes.Neben ihr hatte sich ein kleiner Löwenhund, der mit derWeichheit des Sophas nicht zufrieden gewesen war, aufeiner Enveloppe von blauem Atlas zusammcngeringelt.
„Ha, Männchen, du bringst Geld!" rief sie lustig: „Zeig'her, was hast du für Münzsorten?"
Das kann uns sehr gleichgültig seyn; sprach er seuf-zend, und gab ihr die Börse.
Sie lösete hastig den Knoten und ließ den kleinen Sil-berstrom auf ihren Schooß stürzen. „Ah!" sagte sie: „derKassier ist ein Ehrenmann; er hat dir schönes, funkelneuesGeld gegeben!"
Das ist wahr, versetzte der Secretärz Herr Hamsterwird sich darüber freuen.
„Hamster? — Ich will doch nicht hoffen, daß der eserhalten soll!"
Hast du andres für ihn? Es wird mir sehr willkommensepn; denn mit diesen paar Gulden kann ich ihn nichthalb befriedigen.
„Muß denn das eben heute geschehen?"
Allerdings. Der Wechsel ist schon seit acht Tagen fälligund Leute seines Gelichters geben keine Nachsicht, oderverkaufen sie wenigstens sehr theuer.