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diese Feinheit des Tons, die das Fakultätsiegel und der Hand-werkgruß der Weiber ist, mit der Feinheit der Stoffe zu,die eine umhat. Ein paar kleine deutsche Städte, etwaUntcrschcerau u. a., müssen sich mir nicht entgegen werfen,wo freilich die dasigen Weiber, die sich lieber Damen nennenhören, mit nichts Laute von sich geben als mit dem arti-kulirten Fächer und Schlepprock, den Insekten gleich, derenStimme nicht aus dem Munde, sondern aus dem schwirrendenFlugwcrk und Bauchtrommelfell hervorsauset.
Viele muthen mir zu, diese Aehnlichkeit des weiblichenund des Hoftons gar hinaus zu beweisen: ich habe ja dieFeder in der Hand und brauche bloS cinzutunkcn. Ein So-pranist im guten Ton (ich werde des Wohlklangs wegen„Hof- und guter Ton" abwechselnd gebrauchen) wird stetsden Blitz der Wahrheit durch Pointen so zuzuleiten und zuentkräften wissen, wie den elektrischen durch Spitzen.Der wirkliche Sopranist schneidet aus dem ewigen Zirkelder Wahrheit bunte Segmente und Bogen aus, die auf nichtshängen und ruhen, wie die farbigen herausgcschnittenen Frag-mente des Ncgenbogenö. Er ist's, von dem man fordert,daß er wie Spiegelquecksilber alles, was vor ihm vorüber-rennt, fremde Charaktere und eigne Meinungen abfärbcndabschatte und alles äußere zeige und alles innere berge. Wirdes für einen Weltmann genug sepn — eS reiche immer füreinen Gelehrten zu — wenn er ein Feld ist, das satirischeDornen umstecken, und müssen diese nicht vielmehr stattdes Raines alle Furchen erfüllen und mehr die Frucht alsder Zaun des Ackers seyn? Und wer anders als er unddie Schwcfelleber — die sich aber nur auf Metalle cin-schränkt — muß alle Heilige und alle Teufel schwarz zu