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2 (1847) Die unsichtbare Loge : 2ter Theil
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tcr dcn großen blauen Himmel. Hier nntcr kolossalischcnSternen, an der Brust der Unendlichkeit, lernt man sich er-heben über metallene Sterne, neben das Knopfloch genäht;von der Betrachtung der Erde bringt man Gedanken mit,durch die man die Erdstäubchen, die man Menschen nennt,kaum wirbeln sicht und die farbigen Gold-Insekten, wo-mit sich das GewächSrcich musivisch stickt, werden von derGold- und Juwelcnstickcrei der Hospracht nicht übcrtroffcn,nur nachgcahmt. Gegenwärtiger Verfasser stattete allemaldem großen Erd- und Himmclzirkel einen Besuch vor undeinen nach dem Besuche ab, den er einem kleinern (ütziclsmachte, damit der große die Eindrücke des kleinen verhüteteund verlöschte.

Ich werde roth, wenn ich mir denke, wie unbehülflichsich mein Gustav durch zwei Vorzimmer in einen Salonmag haben führen lassen, wo wenigstens schon an siebenSpieltischen Streiter saßen. Feinheit der Denkart ist An-lage, Feinheit des Ausdrucks ist eine Frucht, wozu nicht ge-rade Hofgärtner nöthig sind; aber Feinheit des äußern An-stands ist nirgends zu holen als da, wo sie alles gilt inder großen Welt voll Mikrokosmen. Sollt' ich vonletzterer Feinheit mehr aufzuwcisen haben, als man gewöhn-lich bei meinem Advozir-Stand sucht: so bin ich nie soeitel, sie aus etwas anderem abzuleiten als aus meinem Le-ben am Scheerauer Hof. Die Residentin (Bcata ohnehinnicht) spielte selten, und mit Recht: eine Frau, die mit ih-rem Gesichte andre Herzen gewinnen kann als lackirte aufder Karte und die den Männern einen andern Kopf nehmenkann als den auf Metalle gedrückten, thut übel, wenn siesich mit dem Kleinern begnügt, sie müßte denn mit dcn schön-