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Genius der Erde sagte: „so groß kann meine schwache Tu-„gcnd nicht werden." — Es hals ihm nichts, daß er sichselber vor seinem Gewissen herauszustreichen suchte und die-sem vorstellte, wie viel schöne Minuten und srohe Puls-schlägc er hier in diesem Seifersdorfer Thal auötheilean seine Freunde, und an seine Freundin, die durch ihn ge-nese, und an die Kinder, die er setzt schon springen sehe undAbends noch mehr — es fruchtete beim Gewissen etwas,aber doch nicht genug, als er es fragte, ob er denn vor derSphärenmusik dieser Tage die Ohren zuhalten sollte; ob ernicht seine Leidenschaften überwunden habe und ob nicht dergrößere Spielraum und die größere Tätigkeit eines Men-schen bloS in der größer» Zahl besiegter Leidenschaften be-siehe, so daß also eine Hofdame, ja sogar ein König keinenkleinern Wirkkrcis innen habe als der nützlichste Bürger;und ob nicht der Mensch wie sehr kleine Kinder bloS in dieErdcnschule gesendet worden, um stille seyn zu lernen —aber der eucharistische Religionkrieg des alten und neuenAdams hörte bloö durch eine Entzückung auf, nämlich durchdie Entschließung, sobald ihm sein Vater die Hand- undBeinschellen des Hofes abnehme, mehr zu kuriren als derStadt- und Landphysikus und alles umsonst und meistensbei Armen.-
Nur aus ein Wort, Leser! Tugend kann nicht der Glück-seligkeit würdig machen, sondern nur würdiger, weilschon das Daseyn bei uns wie bei den nicht moralischen Thic-ren ein Recht an Freude gibt — weil Tugend und Freudeinkommensurable Größen sind, und man nicht weiß, wirdein seliges Jahrhundert durch ein tugendhaftes Jahrzehendoder dieses durch jenes verdient — weil die Jahre der Freude