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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
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Viktor war kaum ins nasse Gras des Morgens gelau-fen, als er den Engländer mit dem Kopfe unter den Gieß-kannen des Wasserrades aufjagte. Er vergab diesem Katodem älteren gern alle seine Sonderbarkeiten und das Idio-tikon seiner tollen Natur und seinen Komcten-Gang; denner war in seinem achtzehnten Jahr selber ein solcher Schwanz-stern gewesen, und sah diesen für eine auf sich geschlageneKometenmedaille an. Obgleich der Dritte Sonderbarkeitsuchte: so wußte Viktor auö eigner Erfahrung, daß csnicht aus Eitelkeit (man kann, wenn man will, aus allenHandlungen, sogar aus den unschuldigsten, Eitelkeit auöziehcnwie auö allen Körpern Luft), sondern aus Laune geschah,für welche der Genuß einer exzentrischen Nolle, man magsie lesen oder spielen, eben so viele Reize hat wie fürdas Gefühl der Freiheit und der inner» Kraft. Eitle erlie-gen dem Lächerlichen, dem der Sonderling trotzt; und jenehassen, diese suchen ihre Ebenbilder. Das einzige, wasViktor ihm verübelte, war, daß er andern kleine Schonungenblos darum nicht erwies, weil er auch keine begehrte; undeben dieser vom Humor unzertrennliche Krieg mit allen klei-nen Schwächen und Erwartungen der Menschen hatte demmcnschcnliebenden Viktor diese exzentrische Bahn verleidet.DaS Unglück macht daher leichter Sonderlinge als das Glück.

Ihm gab die Freude über die Schilderungen, die ihmKato von Flamins ähnlichen Himmelfahrten und Freudcn-seucrn machte, den Gedanken ein, seine Quatcrne schönerTage durch etwas anders zu verdienen als durch seine vori-gen trüben nämlich dadurch, daß er auch fremde seinenähnlich machte. Kurz er redete es mit dem älteren Katoab dem'S recht lieb war die Prager zu etwas zu ver-