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5 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : drittes Heftlein
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nen Wangen, die immer als Mauerkronen des Todes demJohannistage entgegen zu blühen schienen, waren den rothengewichen kurz Emanucls Gestalt gab die Hoffnung, daßer über seinen Tod ein falscher Prophet gewesen sei.-

In diesem wehenden Zimmer, dessen goldne WandlcistenLindenäste und dessen Prachttapetcn Lindenblätter waren, undüber dessen Thür als Thürgemälde der Widerschein und dieNebensonnen des schimmernden Wasserrades zitterten, in die-sem vom Freudenmecrc der Natur umbrausetcn Eiland vonZimmer, durch dessen offne Fenster die Zephyre Schmetter-linge und Bienen über die Fcnstcrblumen in die Linden war-fen, gingen meinem Helden, dem noch dazu das Mittagge-läute wie ein Geläute zu einem Friedensfeste der Erde vor-kam, die Blumen der Freude,, worin er watete, bis an dasHerz. Emanuels Poesie klang ihm in dieser epischen Be-rauschung wie Prost; er war gleichsam eingesunken in einDlumengebüsch und erblickte oben darüber einen genesenenUnsterblichen, der die Blütcnüberhüllung auseinander bogund noch höher eine ewige Pfingstsonne im endlosen Blau und näher das Sprießen des Blumenlaubes und das Bie-nengewimmcl darüber und eine goldne Morgenröthe alsEinfaffunggcwächs rund um die ganze bunte rauchende Wal-dung geschlungen. . . .

Beim Himmel! nur in einer unfigürlichcn sol-chen Blumenholzung zu liegen, wäre schon etwas ge-schweige gar in einer metaphorischen! Viktor warfromm aus Freude, aus Ueberfüllung still, aus Dankbarkeitgenügsam. Der Anblick des gemeinschaftlichen Lehrers gabzwar Klotildenö Bilde wärmere Farben und seiner Seele