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„Opfer gründen, so wie ein Stand sich dem Ackerbau wid-„men muß, damit ein anderer dem Wissen obliege?"
Kato der ältere: „dann spei' ich aufs Ganze, wenn ich„daö Opfer bin, und verachte mich, wenn ich das Ganze bin."
Balthasar: „besser ist's, das Ganze leidet freiwillig„eines einzigen Gliedes wegen, als daß dieses wider seine„gerechte Stimme für das Ganze leide."
Matthieu: „trat ssistitin et jzereat munckns."
Viktor: „Auf deutsch: das größte physische Uebel muß„man vorziehen dem kleinsten moralischen, der kleinsten Un-gerechtigkeit." —-
Melchior: „durch die physische von der Natur gemachte„Ungleichheit der Menschen wird irgend eine politische so„wenig entschuldigt, als durch Pest der Mord, durch Miß-„wachs das Korusudenthum. Sondern umgekehrt muß eben„die politische Gleichheit das Ersatzmittel der physischen seyn.„Im despotischen Staat kann die Aufklärung wie das Wohl-leben an Jnnengehalt größer seyn, aber im freien ist sic„an Außcngchalt größer und unter alle vertheilt. Denn„Freiheit und Aufklärung erzeugen einander wechselseitig."
Viktor: „Wie Unglaube und Despotie. JhreBehaup-„tung zeigt den Völkern zwei Wege, einen langsamer«, aber„gerechtem, und einen, der beides nicht ist. — Die wilden„Eingriffe insZisferblattrad der Zeit, daö tausend kleine„Räder drehen, verrücken es mehr, als sie eS beschleunigen,„oft brechen sie ihm Zähne ab'-"): hänge dich ans Gewicht
Denn es gibt keine großen Begebenheiten aus kleinen Ur-sachen, sondern mir große aus 1,000000 kleinen Ursachen,wovon man immer die letzte für die Mutter der großen