chaelis den Morgcnlandfahrern, Fragen über die Uhrbricf-sache, über Tostato u. s. w. mitgebe, um wol gar beim Für-sten eine Anklage daraus zu bilden. Er hielt daö Untereseiner Karte, d. h. seines tugendhaften Schmerzenö so,daß eS Matthieu nicht ganz sehen konnte, um ihm eine bos-hafte Freude zu entziehen. Dieser, der nicht eine Spitzcn-maske, sondern eine eiserne und noch dazu eine mit einemHalse trug, hatte oft eine solche Kälte, daß man seinen wü-thigcn Zorn nicht begriff und umgekehrt — aber scne hatteer im Lager, diesen in dem Gefecht gegen den Feind. Wennihn scmand sogleich aufbrachte, so war'S ein gutes Zeichenund bedeutete, daß er nichts gegen ihn im Schilde führe.
Nach dem Abmarsch dcö Evangelisten — als er sich auö-zanktc, daß er ihn den Florhut finden lassen, den er über-haupt mehr verschlossen hätte, wäre Flamin öfter ge-kommen — sah er sich nach Klotildens Schattenriß um, da-mit der reizende Schatte sein Zürnen kühle. Er war nichtanzutreffen: seine erste Hypothese war, Matz Hab' ihn stillgestohlen, um so mehr da er ihn geschnitten. Hat er denSchattenriß wirklich eingesteckt: so wäre der Evangelist —denn mir wurde wie bekanntlich gleich beim Anfänge dieserGeschichte die Silhouette Übermacht — gar mein korrcspon-dircndcö Mitglied Knef und er schickte mir die Avisfregatte,den Spitzhund, zu. — Toll ist's, daß mich der Korrespondentdurch solche Nachrichten selber aus den Argwohn bringt.
Indem Viktor den lieben Florhut als den Ersatz desBildes in die Hand nahm und träumend besah: so schlugenam Hute ganz neue frische Blumen für seine Seele aus.„Wie, sagt' er zu sich, muß ich denn gerade den Schatten-riß anschauen? Kann ich nicht das — Urbild selber dazu