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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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Er lief nach Haus, aber ohne den Apfel, dessen Ernteer seiner Frau erst Abends notifiziren wollte. Es letzte ihnsehr, wenn er während seiner Schieß-Vakanzen aus dem öf-fentlichen Getümmel in seine enge stille Stube schleichen,das Wichtigste hurtig erzählen und sich dann wieder ins Ge-töse werfen konnte. Da seine Nummer eine Nachbarin vonRosa'S Nummer war und da also beide dieselben Schießfe-rien hatten: so wundert'S mich, daß er auf den Venner vonMeyern nicht auf demselben Steige unter seinem Fenstertraf; denn dieser wandelte seines Orts mit aufgehobenemKopfe da wie eine Ameise auf und nieder. Wer einen jun-gen Herrn dieser Art erschlagen will, such' ihn unter (wennnicht in) dem Fenster eines Mädchen auf; so hebt ein vor-sichtiger Gärtner, der Maucresel oder Kellerasseln tödtenwill, nur die Blumentöpfe in die Höhe und märzet sie dar-unter in Partien aus.

Siebenkäö traf den ganzen Nachmittag keinen Spanmehr: den Schwanz selber, an den er sich vorher so glücklichgewandt hatte, um den h. römischen Reichsapfel zu kriegen,bracht' er nicht herunter. Er ließ sich spät mit der Milizdeö Reichöfleckenö nach Haus pfeifen und trommeln. Ermachte vor der Thür seiner Frau den Rupprecht, der denKindern am Andreastage zum erstenmale Schrecken und Obstzubringt, brummend nach, und warf ihr statt aller Aepfelden geschossenen ein. Man halt' ihm den Spaß zu gut;ich sollte aber solche Winzigkeiten gar nicht berichten.

Als sich Firmian aufs Kopfkissen legte, sagt' er zu sei-ner Frau:morgen um diese Zeit wissen wir'S, Frau, obwir ein Paar gekrönte Häupter auf diese Kopfkissen brin-gen oder nicht morgen unter dem Niederlegen will ich