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Als er am Andreasmorgcn in seinen abgekürzten mitGalloschen besetzten Stiefeln von Lenettcn mit Küssen schied,sagte sie: „unser Herr Gott gebe dir Glück und Stern —„und bewahre dich, daß du mit dem Gewehre kein Unglück„anrichtest." — Sie fragte noch etliche male, ob er nichtsvergessen habe — das Augenglas — oder das Schnupftuch— oder den Beutel. „Ucberwirf dich ja nicht (bat sie noch„zuletzt) draußen mit dem H. v. Meyern!" — Und nochzuletzt, als vor dem Rathhause schon einige Probedonner-schläge der Trommel fielen, setzte sie ängstlich hinzu: „erschieße„dich um Gotteswillen nicht selber — es wird mir den gan-zen Vormittag eiskalt über den Leib laufen, so oft ein„Schuß geschieht." —
Endlich wickelte der zusammengeringelte Schützenknäulsich in langen Fäden ab und der wallende Zug schlug, wieeine lange Riesenschlange, unter Trommctenschall und Trom-mclknall laufende Wellen und jeder Schütze war ein Schlan-genbuckel.— Eine Fahne, gleichsam der Kamm der Schlange,war auch dabei, und unter ihr war ein Fahnenträger ange-bracht, der seinen Rock als die tiefere Fahne trug. — DieStadt-Soldateska, die mehr durch Gehalt als Anzahl glänzte,durchschoß mit weißen Rockblättern den gesteckten Kalenderder Schützengesellschaft. — Der versteigernde Haarkräuslertanzte als der einzige gepuderte gemeine Mann mit derbleichen Hutgriffspitze daher, in der gehörigen Entfernungvon den vornehmen ledernen Zöpfen, die er heute angebun-den und gepudert hatte. — Die Menge fühlte, was wahreHoheit sei, als sie gebückt hinauf sah zum Schützendirektor,zum H. Heimlicher von Llaise, der mitzog als die Aortedes ganzen Schlagadersystems, als das Elementarfeuer aller
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