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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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Licht auf den Tisch und hatte Thränen im Auge. Es warzum erstenmale in der Ehe. Da durchschauete er, wie einMagnctisirtcr, den ganzen Krankheitbau seines Innern undbeschrieb ihn, zog auf der Stelle den alten Adam aus undwarf ihn verächtlich in den fernsten Winkel. Dieß vermochteer leicht, fein Herz stand der Liebe und der Gerechtigkeit sooffen, daß, sobald sich diese Göttinnen zeigten, seine zornigeStimme aus dem Vordersätze ankam als die mildeste imNachsatze, ja er konnte die Streitart einhalten mitten imNiederhieb.

Nun wurde der Hausfriede*) geschlossen, ein paar nassend ein paar Helle Augen waren die Friedeninstrumcnte undein westphälischer Vertrag gab jeder Partei Ein Lichtund volle Scheerfreiheit.

Aber diesen Frieden verbitterte bald die Empfindung,daß die Hausgöttin der Armuth, Penia, die eine unsichtbareKirche und tausend Stille im Lande und die meisten Häuserzu Stifthütten und Lararien hat, wieder ihre körperliche Ge-genwart und Allmacht äußerte. ES war kein Geld mehr da.Er hätte eher alles verkauft, sogar seinen Körper, wie deralte Deutsche, eh' er bei seinem wachsenden Unvermögen,heimzuzahlen, seine Ehre und seine Freiheit zu heimsallcndenPfändern verschrieben, ich meine, eh' er geborgt hätte. Man

Ich wünschte, schon damals hätte Market in Köthen seinetreffliche Lampe (viel wohlfeiler und augcndicnlicher alseine von Argant) erfunden gehabt, welche man in einemThomasabcnd mir einmal zu schnäuzen braucht und diemit Nüböl genährt (mir seit Jahren) ein stilles reines HellesLicht gewährt, wie andern sogar über Billardtafeln.