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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
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her! Im Ganzen hängt der Mittagtisch mit dem Mor-gen-Besen zusammen und sckundirt ihn; diese zwei Ver-schwornen blasen deinem Manne noch das Lebenslicht aus,um mich stark auszudrücken."

Nach diesem Predigt-Eingange kam statt eines Kanzel-liedes der Pritschcnmeister von Kuhschnappel, welcher miteinem großen Bogen Papier eintrat und den Advokaten alseinen Honorazior zum Andreasschießen auf den 30. Nov. in-vitirte. Jeder von uns hat gewiß aus dem Vorigen so vielbei sich behalten, daß von Gold nichts mehr im Hause warals der Zopfdukaten. Gleichwol konnte Siebenkäs nicht gutaus der Schützengesellschaft austretcn, ohne sich selber vorder ganzen Stadt ein terniiuonium pnupertatis (Zeugniß derArmuth) zu schreiben. Am Ende war auch für einen soguten Schützen und Jägersohn wie er ein Schützenloos janichts geringers als eine Bergwerk-Kuxe, eine Akzie in derostindischen Compagnie. Dabei könnt' er, wenn er mitschvß,seiner Frau zum erstenmale öffentliche Ehre machen, welchesie als eines Rathkopisten-Tochter aus Augspurg wol erwar-ten durfte. Nur war dem ernsten SchützenhanSwurst derungewöhnliche Zopfdukaten gar nicht zum Auswcchseln bei-zubringcn, zumal da ihn der Advokat eigentlich erst verdäch-tig machte durch die Wiederholung: ist in der That einguter ächter Schwanz- und Zopfdukaten. Ich selber, setzteer hinzu, trage zwar keinen Zopf, aber ein Goldstück kanndergleichen sehr gut, des preußischen Königs wegen, der denseinigen auf ihm ausmünzen und verewigen wollen. Frau,es kann ja mein Hausherr, der Frisör, herauf, der muß ambesten wissen, ob es ein Zopfdukaten ist, da er Zöpfe schonohne Dukaten täglich unter den Händen hat." Der Kuh-

Jcan Paul's aiisgev. Werke, vilk- lg