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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
70
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Siebenkäs gewandt und einen guten Schattenriß zu Endeschneidend) kann ich unserem Duck- und Kahlmäuser danicht eher mündlich abstatten, als nach Einem Jahre, weilalsdann die wenigen Injurien, womit ich den Schelm etwakönnte angetastet haben, nach den Gesetzen völlig verjährtsind und wir wieder die vorigen Freunde geworden."

Unerwartet bat er daraus seinen Siebenkäs, bei demSaustnder zu bleiben er hatte ihn mit einem Fingerzeigals ein Beobacht-coipü gegen den Heimlicher gestellt in-dem er auf einen Augenblick hinaus müsse. Da er nämlichin Blaisenö Prunksaale für die Kuhschnappelsche große undmittlere Welt die Papiertapeten und einen ungemein sinn-reichen Ofen er war zur Gestalt der Göttin Themisausgearbeitet, welche allerdings eben so oft versengt als er-wärmt bei dem neulichen Besuche wahrgeuommen: sohatt' er für den jetzigen einen JltiSpinsel und ein GläschenDinte mitgebracht, welche ans Kobold in Scheidewasser auf-gelöset und einigem dazu getröpfelten Salzgeiste bestand. Un-gleich der schwarztuchenen Dinte, welche schon anfangs sicht-bar ist und erst später unsichtbar wird, erscheint diese sym-pathetische anfangs gar nicht, und tritt ans dem Papier erstgrün hervor, sobald dasselbe erwärmt worden. Leibgebermalte jetzo mit dem JltiSpinsel auf die Papiertapete, welchedem Ofen oder der Themis zunächst stand, folgende unsicht-bare Wandfibel hin:

Die Göttin der Gerechtigkeit will sich hiermit beiallen Gästen dagegen verwahren, daß sic in elb-ie, inBildniß, anstatt gehangen, sogar ausgestellt und nach Be-lieben erhitzt und erkältet wird durch den Jnjustiz-Minister