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8 (1848) Siebenkäs : erstes und zweites Bändchen
Entstehung
Seite
51
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Zweites Kapitel.

Hausschcrze Besuchfahren der Zcitungartikel verliebteZänkerei sainmt einigen Injurien antipathctische Dintcan der Wand Freundschaft der Satiriker Negierungder Reichsstadt Kuhschnappel.

führen; besonders verbreitet der Stoff des gegenwärtigen,gleich dem gedrechselten Rosenholz, den anmuthigsten Geruchnoch auf meiner Drechselbank. Siebenkäs stand zwar amMittwoch aus, aber erst am Sonntag wollt' er seiner ämsi-gen Huldin, die heute ihren Haubenstock noch früher als Sichunter die Haube brachte, die Silbcrstangen der Vormund-schaftkassa in Löschpapier eingerollt als Sturmpfähle des Le-bens in die Hände geben; zumal da er nicht anders konnte,indem der Vormund bis Sonnabends außer Landes, d. h. ausder Stadt gefahren war.Ich kann dir gar nicht sagen,alter Leibgeber sagte Siebenkäö wie ich den Jubelmeiner Frau darüber schon voraus durchschmecke. Wahrlich,ihr zu Gefallen möcht' ich ordentlich drcißigtausend Thalerhaben. Die Gute lebte bisher nur von Haube zu Haube;aber wie wird sie sich am Sonntage auf einmal als einegemachte Frau begrüßen, wenn sie hundert Haushalt-Ent-würfe ausführen kann, die sie (merk' ich recht gut) schon imKopfe herum trägt. Und dann mit dem Silber, Alter,soll gleich nach der Veöperpredigt meine Silberhochzeit an-

Leben ist eben so angenehm zu schreiben als zu