Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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der Stille auch schon gemacht, und mein Tagebuch muß ihm eher Vor-schub als Abbruch gethan haben.

Heute fuhren wir schon um vier Uhr früh über de» See, in derLambath wartete der Wagen, und wir verlebten Alle den herrlichen Tagin Ischl.

Wir bleiben noch drei Wochen in dem Gebirge, und daun geht cswieder vorläufig nach Wien.

18 .

MudetreOe.

Wien, 18. September 1834.

Ich muß Dir noch dieß Blättchen senden, ehe ich Dich an meinemHerzen habe. Es sreut mich etwas gar zu sehr. Aston hat cs zwar alle!»geordnet, der Plan aber ging von Allen aus. Mein Paphos, mein El-dorado, meine zwei Zimmer, wie ich sie einst dichtete, sind leibhaftig undin Wahrheit da. Aston, der vor Freude um volle dreißig Jahre jüngerist, uud Emil holten mich heute in meiner Stube ab, und führte» michhin. DieseZeilen schreibe ich schon da. Die Staffelei, die Tropenpflanzen,die Bilder, die Statuen, die grauen Borhänge, die Geräthe, das Fern-rohr (aber es ist ein Plößl), Alles, Alles ist da, und wie ich so rechtfreudig war, wie ein Kind, und dem guten freudigen Aston die Händedrückte, machte er sich los, riß eine unbemerkte Tapetenthür auf, unddahinter stand lächelnd Angela und Lucie, und Natalie und Emma, undhinter ihnen die drei Zimmer, wie sic gewünscht wurden, mit dem Piano,und der Glasthür und dem Ballone und dem Garten. Alle Mädchenlachten und freuten sich, und Alle »rußten den alten Aston küssen; den»er allein hat Alles gemacht und ordnen lassen, und kein Auge durfte esfrüher sehen, als heute. Eine Tafel stand in einem der Zimmer gedecktund bereitet, das Mahl zu empfangen, das heute hier in meiner Woh-nung eingenommen werden soll, und Angela hat das ganze Mahl