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1 (1821)
Entstehung
Seite
VII
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analytischen Geometrie, welche bey uns noch nicht so bekannt ist,wie sie es wohl verdiente , werden eben so viele Aufforderungenseyn, jene Theorien theils zurück zu rufen, thcils nachzuholen.

Treffende Kürze und Bestimmtheit im Ausdrucke schienenbessere Mittel zur Deutlichkeit, als alle redselige Geschwätzig-keit. Weitläufige, oft unfruchtbare Theorien werden in Werkensolcher Art besser vermieden : dafür soll mehr auf Brauchbarkeit inder Anwendung gesehen werden. -Andere Gegenstände, wieBefraction, Präcession u. f. können ihrer Nothwendigkeit wegennicht ausgeschlossen werden, obschon sie ihre vollständigetheoretische Entwicklung erst in der eigentlichen physichen Astro-nomie erwarten. Endlich, alles zu sagen, was Jeder wünscht, istschwer, ist unmöglich: genug, wenn das Vorzüglichste, w : enn dasgesagt wird, w r orauf es ankömmt, und mit dessen Hilfe sich das an-dere selbst suchen läfst. Dieses Selbstsuchen , dem das Vergnü-gen des Selbstfindens zu folgen pflegt, ist bey dem Studium aller,besonders der mathematischen Werke , eigentlich die Hauptsache,und dazu aufzufodern, wird es hier an Gelegenheit nicht fehlen.Ein Buch, Avelches alles sagt, und dem Leser nichts mehr hinzu-zusetzen übrig läfst, ist vielleicht zum stillen Selbstunterrichtesehr bequem , aber zu einem Lebrbuehe bey Vorlesungen nichtgeeignet. Diese Selbstthätigkeit des Lesers ist demblofsen passi-ven Erlernen weit vorzuzichen, vorzüglich in einer Wissen-schaft, woes mehr auf Bestimmtheit, als auf Reichthum der Be-griffe, oder auf eine weit verbreitete Gelehrsamkeit ankömmt,und in welcher man gew öhnlich nur das als Avahres Eigenthum be-sitzt, nurdasgutAveifs , was man von und durch sich selbst weifs,und dazu sollen Bücher nur Mittel, nicht Zwecke seyn.

Da es hier nur um die eigentlich w issenschaftliche Belehrung