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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
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Frau. Beim Himmel! in einer solchen Ehe wollt' ich Bücherschreiben nämlich ganz andere, göttliche in einer Ehemein' ich, wo neben dem Schrcibetisch (wie neben den großenVotirtaseln des Regcnspurgcr Reichstages) kleine Konfckt-tischchen sind wenn auch dergleichen, sag' ich, auch eineJngwcrmarmelade neben mir stände, nämlich ein abgesüßctesherrliches in den Zettelkasten-Skribenten vernarrtes Gestcht-chcn, Gevattersmann! Ihre Ehe wird gerade der Akazienlaubegleichen, auf die wir zugchen, an der sich das Laub eben inder Hitze und im Sommer verdichtet, wo andere Gewächsenur dürre poröse Schatten werfen."

Da wir durch die obere Gartenthüre in diese Laube tra-ten, war wahrhaftig schon das Essen und das gute Weibdarin. Nichts ist moralischer und zärter als die Achtung,womit eine gute Ehefrau den Wohlthäter oder Spießgesellenihres Mannes behandelt und glücklicherweise war ebender Biograph dieser Spießgesell und das Obsekt dieser Ach-tung. Unsere Gespräche waren fröhlich, aber mein Inneresbeklommen. Die Fesseln, die den bloßen Leser an meineHelden binden, werden dreifach bei mir, indem ich zugleichihr Gast und ihr Porträtmaler bin. Ich sagte zum Pfarrer,er werde älter als ich, weil sein temperirteö Temperamentgleichsam von einem Arzte gleich zwischen Nervenschwächeder Kultur und zwischen dem feurigen dichten Blute desLandmanns abgewogen sei. Firlein sagte, wenn er nur nocheinmal so lange lebe als bisher, nämlich zwei und dreißigJahre: so betrage es ohne die Schalttage doch 280,320 Stun-den, welches etwas ansehnliches sei; und er überzähle oft mitVergnügen die vielen Tausend Zweiunddreißiger, die mit ihmgehen müßten.

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