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40 Jahre in der Wüste kein Loch bekamen, des Anzugs we-gen immer in Einem Wüchse blieben, ausgenommen Kinder,an denen der Nock, den inan ihnen aus dem abgelegten Klei-dcrnachlaß der Verstorbenen zngeschnittcn, zugleich mit demKörper in die Höhe und Breite wuchs; auf diese Weise, setzteer hinzu, werden alle Schwierigkeiten des großen Wundersleicht durch kleine Ncbcnwunder anfgclöset. — Lcibgcbcr sagtemit einem funkelnden Auge: „Das glaubt' ich schon im Mut-„tcrleibe. Im ganzen israelitischen Hecrzug könnt' cs kein Loch„geben, außer was man von Aegypten mitgebracht, und das„wurde nicht größer. Ja gesetzt, einer riß sich in der Traucr-„zcit ein Loch in die Backe und in den Rock, so nähten sich„beide Löcher selber mit einander wieder zu. Jammer und„Schade ist's, daß diese Armee die erste und die letzte blieb,„bei der die Montur eine hübsche Art von Ucbcr-Körper war,„der mit der Seele wuchs, um die er lief und wo allmälig„der polnische Rock zu einem Chur-Habit erstarkte, aus„einem miciovestio zu einem mncrovestis heran wuchs. Ich,,seh' es, in der Wüste war Essen eine Tuchfabrik, Mauna„die englische Wolle, und der Magen der Webstuhl. Ein Is-raelit, der sich gehörig mästete, lieferte damals das nöthigste„Landes- und Wüstcnprodukt. Ich würde, wär' ich damals„ans einem Wcrbplatz gestanden, nur den Rock des Rekruten„unten an das Rekrutcnmaß gehangen haben. Wie ist's„aber in unsrer Wüste, die nicht ins gelobte Land, sondern„nach Aegypten führt? — Bei den Regimentern wachsen das„ganze Jahr die Gemeinen, aber kein Rock; ja die Monturen
sie sich von Büchern in nichts unterscheiden, als in derKürze und Fülle.