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9 (1848) Siebenkäs : drittes und viertes Bändchen
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immer gclcgciihcitlich mit hin! Aber nur noch eines: inden Tanzsälcn, in den Vorzimmern, in großen Gesellschaften,deren heißer Lerchcnrost einem Swift alles Fett ausbrät,wcrd' ich seit meinen empfindsamen Reisen in fremde Seelenfroher und fetter. Diese Duldung des Sünders schließt einenoch größere des Narren und die größte des Dunsen ein,obgleich die große Welt diese drei geduldeten Sekten geradeim umgekehrten Bcrhältniß ihres Unwcrths bekriegt. DieseAmnestie der Menschheit macht die Pflichten der Liebe leichterund die hohen Entzückungen der Freundschaft und Liebe ge-rechter, weil die Glut der letztem das Herz oft für dieübrigen Menschen verglaset und verkalkt. Daher ist die letzteund beste Frucht. . . ."

Klotilde sah mich fragend und bittend um die Erlaub-nis! Eines Wortes und fast zurcchtwciscnd an, da ich mich indie Stelle derer zu setzen vergaß, denen ich diese Versetzunganlobte. Ich hielt crröthend inne. Jean Paul bemerkte:daher fahren die Zuhörer im Konzertsaalc gerade bei denschönsten Adagio's, die sie am meisten erweichen, am meistenüber Getöse ans und fluchen und weinen in Einer Minute."-Mich beschämt, sagte Klotilde, eine eigne Erfahrung.Ich legte neulich Silly's Brief in Allwills Papierenvor Thräncn weg und ging voll vom Buche ins Lusmno:aber ich darf die harten Nrthcile nicht bekennen, die ichjenen Abend einige male innerlich über meine Bekannte fäl-lcte. Ich muthetc ihnen zu, sie sollten alle in meiner Stim-mung sehn, da sic doch nicht gerade von Silly's Briesehcrkamcn."

Das wollt' ich eben (beschloß ich) noch beifügen: dieletzte und beste Frucht, die spät in einer immer warmen