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sah sich leicht um, blos um zu zeigen, daß er schon wach sei,und ging an die Glaspforte des künstlich-baufälligen Tempelshinan, um sich neben dem Räthsel zu verweilen. Drinnen standihm gegenüber ein Pfcilcrspicgel, der den ganzen Mittel- undVorgrund hinter ihm, sammt der weißen Unbekannten, in diegrüne Perspektive eines langen Hintergrundes hcrumdrchte.Firmian ersah im Spiegel, daß sic den ganzen Stranß gegenihn werfe, und daß sic endlich — als dieser nicht so weit flie-gen konnte -— die aufgcsparte Pomeranze bis beinahe unterseine Füße kegelte. Er wandte sich lächelnd um. Eine sanfte,aber hastige Stimme sagte: „Kennen Sie mich nicht?" Ersagte: nein! und eh' er noch langsam dazu gesetzt hatte: „ichbin ein Fremder," war ihm die unbekannte Oberin naher getreten und hatte ihre Mosis-Flordccke schnell vom Gesicht ge-rückt, und in einem höhcrn Tone gesagt: „und noch nicht?"— Und ein weiblicher Kops, der vom Halse des vatikanischenApollo abgesägt, und mir mit 8 oder 10 weiblichen Zügenund mit einer schmälern Stirn gemildert war, glänzte vor ihm,wie ein Marmorkopf vor der Lohe einer Fackel. Aber indemer dazu setzte, er sei ein Fremder — und indem die Gestaltihn näher und nnvcrgittert anblicktc — und indem sic dasFlor-Fallgatter wieder niedcrließ (welche Bewegungen insge-sammt nicht so viel Zeit Wegnahmen, als eine einzige des Pen-dels einer astronomischen Uhr): so kehrte sic sich weg und sagteweniger verlegen, als wciblich-entrüstet: vergeben Sie! —
Es hatte wenig gefehlet, so war' er ihr beinahe mecha-nisch hinterdrein gezogen: er verzierte jetzt die ganze Uantniniestatt der steinernen Göttinnen mit lauter Gypsabgüssen desentflohenen Kopfes, derblos drei Pleonasmen im Gesichte hatte,zu viel Wangcnroth, zu viel Biegung der Nase und zu viel