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selber seine Frau. Zugleich beschrieb er seine Teufels-Papiereund besah nicht die Hohen, sondern die Höhen des Orts.
Schon bei dem Eintritte in das Honoraziorenzimmcr em-pfing ihn eine dagebliebcne vergeßne lackirte, noch nicht ab-gcleckte Kindertrompete erfreuend, nicht so sehr durch ihrenQuäk-Klang als durch ihren Farbcngcruch, der ihn in diesemChristmonattage ordentlich in die dunkeln Entzückungen desChristfestes zurück hauchte. Und so kam denn eine Freude zurandern. Er konnte von seinen Satiren aufstchcn, nnd Lenet-ten mit dem Schreibfinger die großen Krähennester in dennackten Bäumen und die unbelanbten Bänkchen und Tischchenin den Gartenlauben und die unsichtbaren Gäste zeigen, dieallda au Sommerabcndcu ihre Sitze der Seligen gehabt, unddie sich der Sache noch heute erinnern, und schon dem Wiedcr-hinsetzcn entgegen sehen. Auch war es ihm ein Leichtes, Le-nctten auf die Felder hinzuwciscu, wo überall heute in sospäter Jahrzeit Salat von freiwilligen Gärtnerinnen für ihngeholt werde, nämlich Ackersalat, oder Rapunzeln, die er Abendsessen konnte.
Nun sah er vollends an seinem Fenster nach den röthli-chen Abendbergcn gegenüber, ans welche die Sonne immergrößer zusank und hinter denen die Länder lagen, wo seinLeibgeber wandelte nnd das Leben abspielte. „Wie schön ist„es, Frau, sagte er, daß mich von Lcibgcber keine breite platte„Ebene mit bloßen Hügel-Verkröpfungen scheidet, sondern eine„tüchtige hohe Bergmann, hinter der er mir wie hinter einem„Sprachgitter steht." Ihr kam cs freilich halb so vor, alsfreue ihr Mann sich der Scheidewand, da sie selber an Leib-geber wenig Behagen, nnd an ihm nur den Kipper und Wip-per ihres Mannes gefunden, der diesen noch eckiger zuschnitt.