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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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auf den höhcrn Sprossen der Staatsleiter, um besser dieNachsteiger zu überschauen; indcß er selber das Auge wenigerauf den Kopf seines Nachsteigcrs als auf den Hintern seinesVorstcigers heftet; und so alle auf und ab. Die MittlernStände haben den höhcrn keine andere Vergeßlichkeit schuld zugeben als die, welche die niedcrn wieder ihnen vorwerfen.

Die Dämmerung konnte Vult kaum erwarten, um einDämmerungssalter zu werden und anszuflattern; Wglt zählteeben so stark darauf, um ein Dämmerungs-, ein Nacht- undein Tagfalter zugleich zu scyn, aber nur geistig und nurdaheim.

Himmel! er wurd' cs so sehr! Denn als Vult ganzspät und nicht in bester Laune nach Hause kam, fand er Wal-ten hingegen darin, nämlich in bester feurig schreitendfast verjüngt, ja verkindlicht so daß er ihn fragte:Duhast, ich schwöre, heute Gesellschaft gehabt oder gesehen undzwar die angenehmste, nur weiß ich nicht welche. (Er meinteheimlich Raphaela.) Oder hat der Magister Dyk gut ge-schrieben?"

Ich erinnerte mich, versetzte Walt, den ganzen Abendfort und zwar der Kindheit; denn sonst hatt'ich noch nichts." Lehre mich diese Gcdächtnißkunst, sagte Vult.DasSchulmeisterlein Wuz von I. P. macht' es wie ich, so wun-derbar erräth ein Dichter das Geheimste. Ich möchte wolTage lang über die kleinen Frühlingsblümchcn der ersten Le-benszeit reden und hören. Im Alter, wo mau ohnehin einzweites Kind ist, dürfte man sich gewiß erlauben, ein ersteszu scyn und lange zurückzuschauen ins Lebens-Frühroth hin-ein. Dir offenbar' ich's gern, daß ich mir höhere Wesen,z. B. Engel, ordentlich weniger selig aus Mangel an Kind-