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zu schreiben versprach, ist gerade ein narrischer, den der jungeSehustcr am besten ansscchtcn würde, in öffentlichen Blättern.Ein hochedler Stadtmagistrat wünschte nämlich von weitem,daß das Werk etwas verweint und beweglich verfasset würde.Aber wie war das noch thunlich in unfern Tagen, Vcrchr-tcste, die ein wahrer einziger Heller Tag sind, wo die Anfklä--rung als ein eingeklemmter angczündcter Strick fort glimmt,an welchem an öffentlichen Orten jedes Tabackskollegium seineKöpfe anzündct? — Wer öffentlich noch ein wenig empfindendarf — und der ist zu beneiden — das find entweder dieBuchhändler in ihren Bücher-Geburtsanzeigen, indem manalle ctwanige Empfindsamkeit darin mit dem Eigennutz ent-schuldigen kann; oder cs sind's die lachenden Erben in ihrenTodes-Anzeigcn, wo aus demselben Grunde der Korkzieherder Thränen darf eingcschraubt und angczogen werden. Sonstaber hat man gegen Weinen, besonders wahres, viel —die Thränenkrüge find zerschlagen, die weinenden Marienbildernmgeworfcn von zeitiger Titanomanie — die besten Wasser-werke sind noch früher angelegt als die Bergwerke, welchedavon auszutrockncn sind — wie in Schmelz-Hütten, ist indie Seclcnschmclz-Hütten, in die Romane, einen TropfenWasser zn bringen streng verboten, weil ein Tropfe das Glnt-nnd Fluß-Kupfer zertrümmernd anftreibt — der Menschfängt überhaupt an, und zwar bei den Thränen (nach Hir-schen und Krokodillen zu schließen), das Thierische abzulegcn,und das Menschliche anzunchmcn, wo man bei dem Lachen an-fängt, so daß jetzt eine poetische Zauberin, wie sonst eine pro-saische Hexe, daran eben erkannt wird, daß sie nicht wei-nen kann.