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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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schrciber die unähnlichsten Personen zusammenbringen kann:so behandelte er sich als sein Selbst - Romanschrcibcr nndschaffte sich unter die Sckinittwaarcn hinein, aus welchen ernichts kanste als ein Zopsband, mn doch einigermaßen einBand zwischen sich und dem Blau-Auge anzuknüpscn.

Das schöne Mädchen stand im Handel über ein Paargemsledcrne Mannshandschuh, stieg im Bieten an einer Kreu-zerleitcr hinaus und hielt auf jeder Sprosse eine lange Schmäh-rcde gegen die gemsledernen Handschuhe. Der bestürzte Notarblieb mit dem Zopfband zwischen den Fingern so lange vordem Ladentisch, bis alle Reden geendigt, die Leiter erstiegenund die Handschuhe Kaufs-unlustig dem Kaufmann znrück-Heworfen waren. Walt, der sich sogar scheute, sehr und be-deutend in einen Laden zu blicken, blos um keine vergeblichenHoffnungen eines großen Absatzes im Vorbeigehen in der feil-stehenden Brust auszusäen, schritt erbittert über die Härte derSanftäugigen aus dem Gewölbe heraus und ließ ihre Reize,wie sie die Handschuhe, stehen. Schönheit und Eigennutz oderGeiz waren ihm entgegengesetzte Pole. Im Einkäufe - nichtim Verkaufe sind die Weiber weniger großmüthig nnd vielkleinlicher als die Männer, weil sie argwöhnischer, besonnenerund furchtsamer sind, und mehr an kleine Ausgaben gewöhntals an große. Das Blau-Auge ging vor ihm her, und sahsich nach ihm um, aber er sah sich nach der Brief-Post um,deren Horn und Pferd ihm nachlärmtc. Am Posthornc wollteseiner Phantasie etwas nicht gefallen, ohne daß er sich's rechtzu sagen wußte, bis er endlich sheraussühlte, daß ihm dasHorn sonst das Füllhorn und Fühlhorn seiner Zukunftjetzt ohne alle Sehnsucht ausgenommen die nach einerda stehen lasse und anblase, weil der Klang nichts male und