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Beide Brüder freuten sich wochenlang auf alles, was je-der nun dem andern Geschichtliches werde zu erzählen haben,wenn er wochenlang wcggewescn; jetzt war Walt der Geber.Vult hatte sich über viel zu wundern. Sehr schwer fiel esihm, die juristische Regel, daß Worte eines Sterbenden Eidengleich gelten wie die eines Quäkers, auf den prahlenden Flitteanzuwenden; indeß blieb ihm die Angel verdeckt, um welchesich die ganze Täuschung drehte. „Mir ist, sagt' er, als hät-ten die Narren dich zum — Weisen; ich weiß aber nicht wo.Nm Gottcswillen, junger Mensch, sei eine Kutsche (folge einemaltern) und habe hinten dein rundes Fenstcrchen, damit keinDieb dir Geld abschneidet oder Ehre."
Ich habe leider nichts zu erzählen, sagte Vult.
Aber der Notar konnte zum Glück noch viel mittheilen.Er erzählte chronologisch — denn Vult gcbot's, weil jenersonst alles auslicß — und mit höchster Behutsamkeit — dennWalt kannte dessen umnetrische Härten gegen Weiber — Na-phaelens Gespräch. Allein cs hals wenig; er haßte allesNcnpeter'sche und besonders das weibliche. „Raphaela, sagt'er, ist lauter Lug und Trug." — „Und einer so armenHäßlichen, versetzte Walt, könnt' ich einen vergeben, obgleichweder mir noch einer noch einem Geliebten." — „Sie willnur, das mein' ich — fuhr Vult fort — sich aus ihre innereBrust brüsten, und während Ein Liebhaber auslöscht, einenSukzessor im trüben Thränenwasscr erfischen. Ein Weib istein weiblicher Reim, der sich auf zwei Laute reimt; einmännlicher auf einen. Es ist nicht viel besser, Alter, alswenn sic als Falkenier zu dir Falken sagte, und sich alsTaube dir Vorwürfe: rupf' au, Männchen!"
„Die Möglichkeit solcher Täuschungen — sagte Walt