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nicht ganz abgeholfen werden können. — ich besitzejetzo das Eremplar nicht mehr. Es muß mir entwandtseyn. Von andern mag ich es auch nicht fordern, theilsaus den iu meinem letzten Briefe bemerkten Gründen,theils um nicht bemcrcklich zu machen, daß ich von dervorhabenden Umarbeitung gewußt habe. Ich will csmir zwar verschreiben, um es nochmals genau dnrchzu-gehen, und meine Erinnerungen darüber bestimmter zumachen. Vorläufig aber etwas, das mir eben geradeeinfällt.
1) Die Ohrfeigen, welche Lotte austheilt, warenuns beyderseitö anstössig. Diese Episode ist weder in derwahren Geschichte gegründet, — es sey denn, daß Ihrsolches anders woher genommen — noch dem Characterder Lotte, welche Ihr schildert, genug angemessen. MeineLotte wenigstens, wäre nie im Stande gewesen, sich sozu benehmen. Ob sie gleich ein lebhaftes, muthwilligeS
- Mädchen war; so blieb sie doch immer ein Mädchen,und behielt bey solcher Lebhaftigkeit und Muthwillen dochimmer die weibliche Ovlieatosso — ein andres Workfällt mir nicht gleich ein — bep.
2) Der Umstand, daß sie Werthern auf dem Ballegleich zu verstehen gegeben, daß sie schon engagirt se»,war uns auch anstössig. Meine Lotte, wenn die damitgcmeynt wäre, hätte solches nicht äussern können; weilwir nie eigentlich versprochen gewesen sind. Wir verstanden