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Goethe und Werther : Briefe Goethe's, meistens aus seiner Jugendzeit ; mit erläuternden Documenten
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Goethe's Mutter an Hans.

Franckfurt d. 2'°" Februar 1770.

Mein lieber Herr Buff! Die Mutter von IhremFreund, dem Doctor Goethe, hätte eine Bitte an Sie.Ich weiß, daß Sie meinen Sohn lieb haben. Um destogetroster darf ich Ihnen einen Auftrag geben, da Siedes Sohnes wegen, der Mutter gewiß einen Gefallenthun. Den 9'°" November vorigen Jahres, schickte ichan Hr. Cammerrichter ein Päckchen mit 44 fl. 10 kr.Dagegen bekam wie gewöhnlich einen Postschcin, der.einff, Jahr gültig ist; den 9^ Februar wäre also die Zeit >vorbey, inzwischen habe von Hrn. Cammcrrichter nichtdie geringste Nachricht, ob das Geld glücklich angekom-men ist. Nun ist die Frage, ob Sic mir wollen denGefallen thun und sich bey seiner Ercellenz Haushof-meister, oder wen Sie sonst von seinem Hofstaat kennen,erkundigen wollen, ob das Geld richtig überliefert wordenscye, denn im cntgegenstehenden Falle habe noch 8 TageZeit mich bcvm Postamt zu melden. Haben Sie die