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Goethe und Werther : Briefe Goethe's, meistens aus seiner Jugendzeit ; mit erläuternden Documenten
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mich. Morgen bin ich bey euch, und die liebe Meyer»hat versprochen mir ihr Geistgen zu schicken mich abzu-hohlen. Ein herrlicher Morgen ists, der erste lang er-sehnte Regen nach einer Dürre über vier Wochen, dermich erquickt wie das Land, und dass ich ihn auch ebenauf dem Lande geniesse! Vorgestern war Götter da, er-geht mit zwey Schwestern nach Lyon, dort eine Schwe-ster zu besuchen, ist immer gut, und sehr krank, dochmunter, es ward unser altes Leben rekapitulirt, ergrüsste herzlich dein Schattenbild, ich schwäzt ihm aller-ley vor rc. und so ging er wieder. ^ Darin Hab ichs gut,wenn meine Freunde Halbweg reisen so müssen sie zumir, bey mir vorbey und zollen.

> Diese freundliche Aeußerung über Götter beweiset, daß diefrühere in Nr. 17 nur eine augenblickliche Aufwallung war.