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Goethe und Werther : Briefe Goethe's, meistens aus seiner Jugendzeit ; mit erläuternden Documenten
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Goethe an Kestner.

sce. Wetzl. 8. Dec. 72. Am sechsten.

Ich binn noch immer in Darmstadt und wieich immer binn. Gott segne euch, und alle Liebe undallen guten Willen aus Erden. Es hat mir viel Wohldurch meine Glieder gegossen der Aufenthalt hier, dochwirds im Ganzen nicht besser werden, bull, voluntas.Wie wohl es euch ist, und nicht erschieserlich, gleichwie es niemanden seyn kann der auf den drey steinernenTreppen zum Hause des Herren Amtmann Buff - -gehet, Hab ich aus eurem Briefe ersehen, und geliebt esGott, also in 8aeoula 8seoulorum. Lottens Wegwer-fung, meiner treugesinnten, Nichtbriefschreibegestnnungenhat mich ein wenig geärgert, das Heist starck, aber nichtlang, wie über alle ihre Unartige Arten mit den Leutenzu handeln, darüber Dortel Brandt, die Gott bald miteinem wackern Gemahl versorge, mich mehr als einmalausgelacht hat. Als da sind Pflückerbsen und Kälber-braten rc.