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Goethe an Kestner.
»e.c. Wetzl. 21. Nov. 72.
In Darmstat binn ich, nach Manheim wcrd ichnicht kommen, eben da wir abreisen wollten, trat Merkeneine Verhinderung dazwischen, wer ein Amt hat mussleider sein warten. Dass wir nur wieder einmal bcy-sammen sind, freut uns so, thut uns so wohl, dass ichallein nicht weiter mag. Adrcssiren Sie mir Ihre Briefegrad hierher, und schicken Sie mir doch die Nachrichtvon Jerusalems Todte. Ohne Zweifel haben Sie mirschon nach Frkfurt geschrieben, biss ich das aber herkriege währt so lang. Ich habe heut früh mit derFlachsland, viel von Lotten und euch geredet undmeinen lieben Bubens. Merck grösst euch, und sein Weibund Henry. Grösst mir sie alle, meine Seele ist ost beyeuch, Adieu.
Goethe.