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1 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
421
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heiligen Augustin's in einem unbekannten Secthier, und diesesdann in der Versteinerung sieht (viele andere Arten des Sehenshier nicht anzuführen), so entsteht daraus der Schluß: ..

1) Sie sieht die Substanz der Seligen licht und verklärt.

2) Sie sieht die Substanz eines ungetauften Heiden finsterund zurückstoßend.

3) Sie erkennt auch sogar verwandelte, zu Stein gewordenethierische Substanzen, wovon ich außer dem hier vorliegendenFall einige weit merkwürdigere Fälle habe.

Wenn ich nun erwäge, daß sie in jeder Art von Schlafsogleich nach den dargereichten Reliquien greift, und wenigstensdas Anziehende und Abstoßende derselben kund thut, daß sieoft auch im Wachen in dieser erhöhten Fühlbarkeit ist, und daßsie Gebeine mit den Fühlorganen, den Fingern, faßt, manchmalsie an die Brust hält, andere Male sie schon in den Händenerkennt, so erscheint dieses Vermögen in ihr ziemlich permanentund als eine Art von körperlichem, außerordentlichem Zustand;es ist ein physisches Gefühl für die physische Verwandlung derDinge zu Licht durch die christliche Weihe, zu Finsterniß durchdie Sünde und Weihelosigkeit. Das Sehen der versteinertenMuschel aber liegt wie ein Gefühl für das unschuldig Geschaffene,welches weder licht noch finster ist, dazwischen.

Diese körperliche Fähigkeit, in so fern sie durch Berührungsich äußert und Bewegungen nach sich zieht, erscheint im gewöhn-lichen Zustande Heller und schneller wirkend bei unverhülltenGebeinen. In einem erhöhteren Grade des Zustandes durch-dringt er Eisen und Stein, ja die Ferne, wovon ich vieleBeispiele habe. Selbst das Eingehen durch den Theil in dasBild vom Leben des Menschen erscheint mir noch eine natürlicheEigenschaft; denn die Werke des Menschen sind ein Theil seinesLeibes und seiner Seele, welche mit ihm vor Gericht tretenwerden, und das Eingehen durch die Reliquie in das ganze