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als Schuldner, und wünsche wenigstens etwas von der Schuld,die ich nicht ganz abtragen kann, zu tilgen.
Vielen Dank für alle die, zum Theil sehr erfreulichenNachrichten.
Leider kenne ich das Heiligthum auf meinem Vorzimmernicht einmal sicher dem Namen nach. Die Oberin des hiesigensupprimirten Klosters, aus welchem dies Heiligthum zu mir gekom-men ist, versichert, sie habe oft gehört, es seien die Gebeineeiner heiligen Märtyrin llüsns. Ich habe gesucht, aber dasLeben dieser Märtyrin, ja nicht einmal einige Notizen von der-selben finden können. Eine ^mgulla simZuinis findet sich imKasten bei den sehr künstlich zusammen gefügten und mit einemköstlichen Gewände umgebenen Gebeinen, aber gar keine Nach-richt. Seit dem Schreiben Ew. Wohlgeboren bin ich aufmerk-samer auf dieses Heiligthum geworden.
Daß das durch den Lehrer Niesing geschickte Pyramidchendie Bekanntschaft unserer Schwester mit den heiligen Überbleib-seln noch mehr bestätigt, und derselben einige Erleichterungverschafft hat, ist mir sehr lieb.
Es hat mir Freude gemacht, daß sie den Namen desHeiligen, wovon laut der Inschrift, eine Reliquie in dem vonmir geschickten kleinen Packetchen sein soll, bestimmt angegebenhat, und wie es nach dem Berichte Ew. Wohlgeboren scheint,unter den Bekannten und Genannten primo loeo. Laut derInschrift ist die Reliquie ex ossibus 8sncti -LuAustini Lpisoopi.Dennoch ist es auch wohl möglich, daß es eine Particul vomheiligen Franz von Sales ist. Ich habe diese Reliquie ausdem französischen Nonnenkloster, welches hier supprimirt ist,erhalten. Die Professen dieses Klosters lebten nach der Regeldes heiligen Augustinus, wurden aber nicht Augustinessen genannt,weil sie besondere Statuten von dem heiligen Petrus Ferreriushatten.