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1 (1855) (1855)
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198
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auf den Leib kommt; werfen Sie es zur Treppe hinunter, und denBesen, oder was zur Hand ist, hinter drein, aber Alles, ehe esIhnen zu Leibe kommt. Sie haben Etwas in Ihrer Haut, woraufder Satan gern herumrutscht, das kratzen Sie herunter und legenSie Hecheln auf. Machen Sie kein so spitz Mäulchen, blinzelnSie nicht so, und spinnen Sie nicht wie ein angorischer Kater:das sind Sie nicht, das ist der Teufel. Alles das ist meinvoller Ernst. Ach, ich hätte es selbst bedenken sollen! Siehaben ein gewisses poetisches Interesse an aparten, verruchten,blutigen Liebesgeschichten, welches mich um Sie ängstigt. O, lieberLeopold, nimm Dir Dein eisern Kreuz recht zu Herz, undverdien' es Dir an Dir um ihn, der es für uns getragen. IchHab' Dich herzlich lieb, und den Kopf sehr voll.

Lebe wohl und recht, wie es Christus will, und bete auch,für mich, bei der Gelegenheit auch für Dich mit.

Dein herzlicher Freund

Clemens Brentano.

Clemens Brentano an Ningseis.

Berlin, den 20. August

Lieber Nepomuck!

Ich bin Dir einen großen Brief schuldig, ich muß aufAlles antworten, was Du mir und den Freunden geschrieben,aber heute kann ich nicht, ich muß mich erst sammeln.

Dieser Brief soll Dir nun sagen, daß der Überbringer,Herr v. Thatten, des seligen Christian Stolberg Waffenbruderund zärtlichster Freund, Deinen Brief gelesen und sich sogleichzu einer Fußreise zu Euch entschloß, um in seinem Glauben