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„Dein Krieg ist aller Krieg, o Franz!
Dein Sieg ist aller Sieg,
Dir jauchzt der Mund des festen Lands,
Der lang gefesselt schwieg.
Es braust das Meer, dir Vater Franz!
Zu deinem Siegeslauf,
Ans blauer Woge SiegestanzBlüht Ostreichs Segel auf" u. s. w.
Noch manche Patriotische Lieder Brentano's stammen ausjener Zeit, z. B. der Rheinübergang. Wien 1814. (GesammelteSchriften ll. Seite 33); auch der Ertrag dieses Liedes war alsAlmosen bestimmt, wie die Worte, die es an der Stirne trägt,bezeugen:
„Zum Besten eines Armen,
Der Dichter hat die Lust davon,
Wer mehr gibt, hat Erbarmen,
Ein Groschen mehr bringt Gotteslohn."
Am 19. Juni 1815 erschien sein Lied „4s belle ^Ilim-oo."(Gesammelte Schriften II. Seite 43.) Auch.Bernhard's Theater-zeitung in Wien soll er damals einige Wochen lang redigirt undfür den Besitzer eines Puppentheaters daselbst, geärgert von demungereimten Vortrag in demselben, eine Reihe von Vorstellungenskizzirt haben. Als nach Jahren der Dichter in Berlin zu derKasse eines Puppenspielers trat, sprang plötzlich der Mimikeraus dem Verschlag und warf sich ihm zu Füßen; überraschterkannte er den einst an der Moldau von ihm Beschenkten, zudessen Dankesbezeugnngen die herbeieilende Frau bald auch dieihrigen gesellte und ihm erzählte: „Stürmischer Beifall folgtevon Stadt zu Stadt unseren durch Ihre Güte inspirirtenLeistungen, und ein schön Sümmchen war erspart, als derHoffart Teufel mich, die Eva, die Eva den Adam Plagt, bisder von lebenden Künstlern eine Gesellschaft sich zulegte und