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1 (1855) (1855)
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Gedichte von Brentano finden sich darin. Jäger und Hirt.(Gesammelte Schriften II. Seite 385.) Die Einsiedlerin. (II.Seite 138.) Auf einen grünen Zweig. (II. Seite 421.) DieZigeunerin. (I. Seite 171) u. s. w.

Bei Mohr und Zimmer in Heidelberg erschien im Jahr 1809die von uns schon erwähnte schöne alte Geschichte vom Gold-faden, welche Georg Wickram von Colmar zuerst erzählt hat.(Straßbnrg 1557.)

Während Brentano in bezeichnter Weise seine schriftstelle-rische Bahn verfolgte, schweifte er öfter den Rhein hinunternach dem ihm befreundeten Koblenz, und häufiger noch kehrte erin Frankfurt bei seinen Geschwistern ein, und überall bezauberteder junge Dichter mit Gesang und Guitarrespiel und nochschönerem Vorlesen besonders die Herzen der Frauen. Bei demBanguier Bethmanu entzündete er in einer jungen Nichte desHauses, Auguste Busmann, eine heftige Leidenschaft, welche ertheilte, und die mit dem romantischen Abenteuer einer Entführungendete. Nach Cassel in das Hans seiner Schwester Ludovica,welche mit ihrem Gemahl damals dort wohnte, brachte er dieGeliebte. Doch noch vor der Trauung fühlte er, daß die ihmgeistesfremde Braut ihn nicht beglücken werde, dennoch blieb jetztnichts übrig, als die Trauung rasch vollziehen zu lassen; aufdem Wege zur Kirche aber sollen Brentano Gedanken der Fluchtgekommen sein und er einen leisen Versuch dazu gewagt haben,er kehrte aber doch wieder zu dem Wagen und seiner Erwähltenzurück.

Wunderliche Dinge werden uns von dem Leben des jungenPaares erzählt; so schleuderte wenige Tage nach der Trauungdie Neuvermählte den Ehering zum Fenster hinaus, welchesClemens Herz, der bei seiner oft launenhaften Genialität tiefempfand, sehr verwundete. Nicht geringen Verdruß erregte esihm auch, wenn seine Gattin im wunderlichsten Aufzug, mit