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Mönch machte Miene, ihm Scheltwyrtc nachzurufcn, alleinEvcline zügelte, klüger als er, seine Hitze.
„Ich kann nicht umhin," sagte sie, „anzunehmcn, daß die-ser Mann redliche Absichten hat —"
„Gott segne Euch, Lady, für dieses Wort," sagte Rosa,Evelincn hastig unterbrechend und ihr die Hand küssend.
„Allein, sollten sie unglücklicher Weise dicß nicht sein,"fuhr Evcline fort, „so bringen wir ihn sicherlich durch Vor-würfe nicht auf bessere Gesinnungen. Guter Vater, habt einAuge auf die zu treffenden Vorkehrungen, und sorgt dafür,daß alle Mittel, die uns zur Vertheidigung des Schlosses zuGebot stehen, in Anwendung gebracht werden."
„Sei unbesorgt, meine theuerste Tochter," cntgegnete Al-drovand, „es sind noch einige englische Herzen unter uns, undlieber wollen wir die Flamänder tödten und fressen, als dasSchloß übergeben."
„Das wäre ein Futter, das eben so schwer zu bekommensein würde, als das Fleisch des Bären," fiel in bitterem ToneRosa ein, der noch immer die Idee, daß der Mönch Argwohngegen ihre Nation hege und verächtlich von ihr spreche, dasBlut in den Kopf trieb.
Nach diesem trennten sie sich, der weibliche Theil, um sei-nen Besorgnissen und seinem Kummer im Stillen nachzuhän-gen, oder ihn durch einsame Andachtsübungcn zu lindern —der Mönch, um die wahren Absichten Wilkin Flammock'S zuentdecken, und ihnen wo möglich cntgegenzuarbeitcn, falls sieverrätherischer Art sein sollten. So geschärft indessen seinAuge durch starken Verdacht war, so sah er doch nichts, dasseine Besorgnisse hätte rechtfertigen können, ausgenommen,daß der Flamänder die Hauptposten in der Burg seinen Lands-leuten anvcrtraut hatte, was jeden Versuch, ihn seiner gegen-