Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
50
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am unteren Ende des Tisches, als mein Wirth dem altenManne einen ausdrucksvollen Blick zuwarf, indem er dabei'fast spöttisch lächelnd hinzufügte:Christa! Nixon, sprich dochdas Gebet der Herr scheint es zu erwarten."Der böseFeind werde Meßgehülfe und sage Amen, wenn ich Kaplanwerde," brummte die «»geredete Person in einem Tone ent-gegen, der einem sterbenden Bären wohl geziemt hätte;istder Gentleman ein Whig, so mag er sich selbst seine Maske-rade spielen. Mein Glaube besteht nicht in Wort und Schrift,wohl aber in Gerstenbrod und Braunbier."

Mabel Moffat," sagte mein Führer, indem er auf dasalte Weib schaute, und wahrscheinlich weil sie harthörig war,seine tönende Stimme erhob,kannst du einen Segen überunsere Speisen sprechen?"

Die alte Frau schüttelte den Kopf, küßte das Kreuz, dasan ihrem Rosenkränze hing und schwieg.

Mabel will das Kraciim für keinen Ketzer sagen," crwie-dcrte der Herr vom Hause mit demselben höhnischen Lächelnin Gesicht und Ansdruck.

In demselben Augenblick öffnete sich die schon erwähnteSeitenthür, und das junge Frauenzimmer, welches ich zuerstam Thore der Wohnung erblickte, trat einige Schritte vor,dann aber blieb sie stehen, als hätte sie bemerkt, daß ich siebetrachte, und frug den Herrn des Hauses,ob er gerufenhabe?«

Ich sprach nur so laut, damit die alte Mabel mich hörenkonnte," erwiederte er,und doch," fügte er hinzu, als siesich umwandte, um wieder zu gehen,es ist eine Schande,daß ein Fremder ein Haus sehen soll, wo nicht einer ausder Familie das Gebet sprechen könnte oder wollte sei duunser Kaplan!"