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lung einlegen! Sie würden fühlen, daß alle unsere Güter ineinem reinen, treuen Gewissen ruhen, das vor den AugenGottes demüthig glaubend, hoffend, liebend an der Hand derkatholischen Kirche wandelt. Auch hierin schließen Sie sich indankbarer Liebe an Ihren Schwiegervater an, und begehrenseinen Rath und seine Belehrung als ein treuer Sohn, der aufdem Wege dankend und ehrend fortwandeln will, auf welchemer durch eine verführerische Zeit Vielen als ein Halt, Trostund Beispiel bis jetzt gewandelt ist. Ach, Gott gebe seinenSegen! Ein frommer, treuer, bescheidener, zu allem Gutenfleißiger Bürger und Freund ist in unseren Tagen ein unge-meiner Schatz; und die Zeiten, lieber Freund, dürften vielschwerer und drückender werden! Ich danke Gott von ganzemHerzen und Preise Sie glücklich, daß er Sie berufen hat, diealten Tage des geliebten, theuren Franz stützend und helfendzu begleiten! O, versäumen Sie nichts! Wahrhaftig! Seelen wieFranz sind wenige auf Erden mitten in der großen Welt. Alleswas Sie von ihm erlernen und fortüben, und weiter übergeben,ist ein Heilstrom, ergossen in eine kranke, verpestete Welt. Gottstärke Sie und sei Ihr Compagnon in allem Ihrem Handelund Wandel. — — — — — — — — — —
Grüßen Sie den lieben, kranken Maler Brentano. Gottlasse ihn genesen, ich empfehle ihn Gott!
Bleiben Sie mir gut und hilfreich, denn auch ich bin oftbetrübt und sorgenvoll in dieser Zeit.
Meinen herzlichen Dank an Herrn Senator für seinengütigen Brief, ich denke Tag und Nacht seiner Liebe und Treuevor Gott. Grüßen Sie ebenfalls Frau Tome und alle derenKinder und Kindeskinder von
Ihrem dankbaren Bruder und Onkel
Clemens.