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Auszug, oder das Ganze seiner Erklärung französisch übersetzteund durch Räß oder May an den Rohan gehen ließ, undzugleich sich und seine Lage schriftlich an ihn erklärte. Räßkönnte ihn in Rom oder Besannen unterstützen, der Weg durchMay ist einer, aber es wäre gut, wenn er zugleich vonanderer Seite vorgeschlagen würde. Was für eine Stelle dassein soll, die mit achthundert Gulden anbietet, kann ich
nicht absehen. Dieser Mensch ist so bissig, so ganz ohne Liebe,so gereizt, ich möchte ihm Niemand zu Diensten geben; ergehört zu den falschen Blutegeln, die Geschwüre verursachen.
Ich halte es, bis sich Arend's Beruf entscheidet, für gut,wenn er bei Weis für den Katholiken und sonst literarisch-katholisch arbeitet; er könnte auch für die kovuo ouropöennearbeiten, Artikel über die protestantische Theologie in Deutschland.Wenn er sie auch nicht in höchster Vollkommenheit französischschreibt, so würden sie sie in Paris doch leichter, als aus demDeutschen überarbeiten, und so sie honoriren, könnte er cs leichtdurch Räß beziehen. Er soll sich doch deßwegen mit einerSchilderung seiner Lage au den vortrefflichen ^bbö 8. ll. vsubree,rue äu llnrla^ bir. 9 su marsis in Paris wenden und sich aufmich berufen, ich werde diesem davon Erwähnung thun. Es istdieses der treffliche Mann, an den ich Carl Savigny gewiesen.Da Carl meinen Brief brachte, war er gerade in der Kircheund fand ihn nicht; am anderen Morgen las er die heiligeMesse für den ihm unbekannten Jüngling und harrte betrübtauf ihn, bis er wieder kam; dann machte er ihn mit AbbsGerbert bekannt und sprach lange mit ihm. Er hat mir einenhöchst liebenswürdigen, frommen, geistvollen Brief geschrieben,und meldet mir mit großer christlicher Theilnahme, Carl werdekatholische Philosophie und französische Geschichte studiren, Bonald,Maistre, Lamenais lesen; mit ihm und auch mit Gerbert, derPhilosophie liest, Conferenzen halten und schriftliche Aufsätze