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2 (1855) (1855)
Entstehung
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170
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An einen Düngern Freund.

KMeiy den 5. Frliruar 7827.

Ich danke für Ihren Brief und die Fortsetzung IhrerZuneigung, und freue mich, daß Gott Sie fortwährend schwe-bend erhält zu besserer Ansicht. Möge er je Sie niederlassenauf den wahren Grund und Boden mit all den Seinigen, dieda Brod essen, auf daß Sie einfältig die Brüder erbauen undmit ihnen anbeten ohne Spaltung, ohne Hoffart, falsche Schamund Kritik u. s. w.

Wenn Sie mir Etwas senden, geht es mir immer sehrüberraschend. Einmal mit den köstlich ausstaffirtcn Romanzen,und dann mit den unbeschreiblich schlecht geschnittenen Crucifixen.So ungeschickt sah ich noch keine, und nun ist es mir begreiflich,da sich der Throler selbst erbarmt hat und Sie die Arbeitnicht gesehen. Zum Glück haben unsere kindlichen barmherzigenSchwestern sich dennoch herzlich daran gefreut.

Daß die Wahrheit in ihren Liebesformen auch aus denUrkunden an ihr Herz dringt ist mir ungemein erfreulich. Werwird sich einst rechtfertigen können, daß die Missionen der Kirchenicht zu ihm gelangt seien?! Die ganze Natur ist von demSchöpfer und Erlöser durchdrungen, die ganze Gesellschaft undihre Geschichte ist die Heerde und deren Spur in der Kircheund dem Schaf, das zum Mineralogen geworden, begegnen alleKräuter der guten Weide auf Versteinerungen, wie mahnendeGeister, welche ihm Wahrheit verkünden, wo die grüne Weideliegt.

Sie sind ein liebender Freund, daß eine verschleuderteScelenmessenurkunde meines verstorbenen Vaters Sie rührenkonnte, und daß Sie dieselbe in Ihre Sammlung aufnehmenwollen. Dieser Zug Ihres Herzens ist eme Perle unter dem