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2 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
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fortsetzen kann, ohne Mühe und zugleich mit Freude gegen dieFamilie selbst. Sailer bekanntlich vermochte unseren BruderDominikus zur Übersetzung des Lebens Franz Taver's; ich zweiflenicht, daß wenigstens Vieles darin ganz gut, Anderes nur nach-zusehen ist. Da Melchior nebenbei sich durch kleine literarischeArbeiten erhält, so wie ich denn eben eine Übersetzung vonFenelon's Leben von ihm hier drucken lasse, so hielt ich es denAbsichten von Dominikus selig ganz angemessen, wenn Ihrihm das Manuscript zur Revision und Herausgabe schenktet; erwürde gern jährlich eine Messe für ihn an seinem Sterbetagelesen. Leuchtet Euch dies ein, so sendet es bald und verschiebtes nicht bis die Zeit des Interesse für diese Lectüre erloschenist, und das Manuscript, worüber der arme Bruder so manchesgut gedacht, und das er sehr geliebt, Maculatur wird. DiesesBuch kann ihm noch Segen wirken, weil es vielleicht das einzigerecht wuchernde Werk seines Lebens werden kann.

An den hochnmrdigen Herrn Näst.

KiiMtir M6.

Hochwürdiger Herr und Freund!

Weiter empfangen Sie hiebei, zu baldigster Überwachungan Görres, den Auszug eines sehr interessanten Briefes an michaus Italien, von einem nahen und katholischen Zuschauer. Ichlasse Görres bitten, ihn ganz und ohne Unterbrechung imKatholiken abdrucken zu lassen und etwa nach Herzenslust betrach-