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22 (1852) Redgauntlet
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derte, welche wahrscheinlich aus der Erinnerung an den küh-nen Schritt, den fie mit ihrem Besuche bei ihm gethan hatte,entstand.

Darsie wünschte zu sprechen, aber wagte es nicht- SeinOheim allein sagte:meine Herren, ich weiß, Ihr seid ebenso bekümmert um Darsie Latimer, als er es um Euch ist.Ich bin von ihm beauftragt, Euch zu sagen, daß er sich sowohl befindet, als Ihr. Ich hoffe, Ihr werdet Euch Alle baldtreffen. Indessen sollt Ihr, obgleich ich Euch nicht die Frei-heit geben kann, in Eurer einstweiligen Gefangenschaft so gutbehandelt werden als möglich."

Ohne die Antworten anzuhören, welche der Rcchtsgelchrteund der Quäker zu geben sich beeilten, ging er weiter, winktenur zum Abschied mit der Hand, und entfernte sich mit derwirklichen und mit der scheinbaren Dame, die er am Armeführte, durch eine Thüre am obern Ende des Zimmers, welcheeben so verschlossen und bewacht war, wie die, durch welchefie eingetreten waren.

Redgauntlet führte sie nun zunächst in ein sehr kleinesZimmer, woran, durch eine Wand geschieden, ein größeresgränzte; denn sie hörten das Getrappe der schweren Stiefeln,wie man sie damals trug, als ob mehrere Personen auf undab gingen, und leise und ängstlich einander zuflüsterten.

Hier," sagte Redgauntlet zu seinem Neffen, indem er ihnvon Reitrock und Maske befreite,hier gebe ich Euch Euchselbst zurück, und hoffe, daß Ihr alle weibische Gedanken mitdieser weiblichen Kleidung ablegt. Erröthet nicht, eine Ver-kleidung getragen zu haben, zu der schon Könige und Heldenihre Zuflucht nehmen mußten. Nun wenn weibliche List undweibliche Feigheit ihren Weg finden in einem männlichen Bu-sen, mag derjenige, der solche Gesinnungen hegt, sich ewig,