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genste zu erziehen, damit Ihr der Beobachtung meines Oheimsum so eher entzogen wurdet."
„Und ich zweifle nicht," sagte Darsie, „daß sie durch Aen-derung des Namens und der Wohnung ihren Zweck vollstän-dig erreicht hätten, ohne den glücklichen oder unglücklichenZufall, ich weiß nicht, wie ich ihn nennen soll, welcher michnach Brvcken-Burn und mit Mr. Redganntlet in Berührungbrachte. Ich sehe nun auch, warum man mich vor Englandgewarnt hat, denn in England-."
„In England allein, wenn ich recht verstand," sagte MißRedganntlet, „konnten die Ansprüche unsers Oheims auf dieBewahrung Eurer Person mit Gewalt behauptet werden, fallser in seine gewöhnlichen bürgerlichen Rechte entweder durchdie Milde der Regierung oder durch eine Veränderung der-selben wieder eingesetzt würde. In Schottland, wo Ihr keinEigenthum besitzt, hätte man seiner vormundschaftlichen Ge-walt widerstehen und Maßregeln ergreifen können, Euch un-ter den Schutz der Gesetze zu stellen. Aber haltet es nichtfür ein Unglück, daß Ihr nach Brocken-Burn gekommen seid,ich fühle, daß die endlichen Folgen glücklich sein müssen; ha-be» sie nicht bereits uns Beide zusammengeführt?" Bei die-sen Worten streckte sie die Hand gegen ihren Bruder aus,der sie mit einer Zärtlichkeit drückte, die sehr gegen die Artabstach, womit er sie diesen Morgen zum Erstenmal ergrif-fen hatte. Es entstand eine, augenblickliche Pause, währendwelcher beider Herzen von dem Gefühl der Geschwisterliebeüberfloßen, einem Gefühl, dem die Umstände sie bisher ent-fremdet hatten.
Endlich brach Darsie das Stillschweigen, und sagte: „ichbin beschämt, meine theuerste Lilias, daß ich Euch so langeüber Gegenstände sprechen ließ, die nur mich betrafen, wäh-