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22 (1852) Redgauntlet
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derselben eine Ehre erwiesen, gerade dieselben Hute, Röckeund Westen trugen, als die männlichen Thicre selbst, undnoch nichts von jenem eleganten Mittelding zwischen männ-licher und weiblicher Kleidung wußten, das jetzt pur excellenee,den Namen Iiutzit erhalten hat. Possierlich genug müssenunsre Mütter ansgesehen haben in den langen, viereckig ge-schnittenen Röcken ohne Kragen mit Westen, der-n ungeheureTaschen in der Mitte des Leibs weit hinabreichten. Dochhatten sie einen Vortheil in den glänzenden Farben, denTreffen und der schönen Stickerei, welche die männliche Klei-dung jener Zeit erlaubte, und wie es in vielen Fällen zu ge-schehen pflegt, die Feinheit des Stoffes gab eilen Ersatz fürden Mangel an Symmetrie und Schönheit de» Form in denKleidungen selbst. Doch dieß ist eine Abschwefnng.

Im Hofe des alten Gebäudes, das halb Edelsitz, halbPachterhaus, oder vielmehr ein verfallener Eielsitz war, derzu einem Aufenthaltsort für einen cumbcrlardischen Pächterumgewandelt worden, standen mehrere gesatteke Pferde. Vieroder fünf derselben waren von Dienern oder,niederem Päch-tern bestiegen, welche alle mit Schwert, Pisolen und Kara-binern wohl bewaffnet waren. Zwei davon waren aber fürFrauenzimmer gesattelt; das eine davon tmg einen Quer-sattel, das andere blos ein Kissen hinter de» Sattel.

Darsle's Herz schlug lebhafter, denn erbegriff leicht, daßeines von diesen für ihn bestimmt sei, Md er nährte dieHoffnung, das andre würde von dem schinen Grün-Mantelbestiegen werden, welche er nach gewohnter Praxis zur Köni-gin seines Herzens erkohren hatte, wenn gleich die Gelegen-heiten, wo er mit ihr hatte zusammen seil können, sich daseine Mal auf ein stilles Abendessen, d>s andere Mal aufeinen ländlichen Tanz beschränkten. Dis war indessen bei