Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
502
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Dame nach, welche, wenn sie wirklich Pater Buonaventura'sBeichtkind war, gegen die Autorität der Kirche weit ungeleh-riger war, als nach Alans Meinung die katholische Kirchen-zucht gestattete. Er konnte nicht umhin, zu bemerken, daßdas ganze Benehmen dieser Personen sehr gegen seine vor-gefaßten Begriffe von einem Priester und seinem Beichtkindabstach. Pater Buonaventura besonders hatte mehr natürlicheWürde und weniger Kunst und Affectation in seinem Wesen,als sich mit der Idee vertrug, welche die Calvinisten von demlistigen und schrecklichen Charakter-eines jesuitischen Missionärszu hegen pflegten.

Während er über diese Dinge nachdachte, schaute er so oftnach dem Hause zurück, daß Dick Gardener, ein vorlauter,geschwätziger Mensch, den das Schweigen zu langweilen be-gann, endlich zu ihm sagte:Nun, ich denke, Ihr werdetFairladies kennen, wenn Ihr es wieder sehet, Sir."

Das wage ich zu behaupten," sagte Fairford in guterLaune.Ich wünschte, ich wüßte eben so gut, wo es zunächsthingeht; doch das könnt Ihr mir vielleicht sagen, Richard."

Euer Gnaden sollten cs besser wissen, als ich," sagteDick Gardener;nichts desto weniger, denke ich mir, Ihrwerdet dahin gehen, wohin alle Schotten geschickt werdensollten, sie mögen nun wollen oder nicht."

Zum Teufel doch nicht, hoffe ich, guter Dick," sagte Fair-ford.

Warum nicht? Das ist ein Weg, den Ihr als Ketzermacht; aber als Schotten möchte ich Euch nur drei Viertheiledes Weges schicken, das. heißt, nach Schottland zurück,Euer Gnaden müssen mir dieß aber verzeihen."

Geht unser Weg dahin?" fragte Fairford.

So weit als es an der Wasscrseite fortgeht," sagte Richard.