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22 (1852) Redgauntlet
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zu der Meinigen zu fasse»; und da wir einmal so gestellt sind,daß einer sich auf das Wort des andern verlassen muß, sowill ich Euch sogleich in Freiheit setzen, und mit den Mittelnversehen lassen, Euer« Brief zu überliefern; vorausgesetzt,daß Ihr jetzt, da Ihr den Inhalt kennt, es noch mit EurerSicherheit verträglich haltet, den Auftrag auszurichten."

Alan Fairford schwieg einen Augenblick;ich sehe nicht,"crwiederte er endlich,wie ich in Bezug auf die Erreichungmeines einzigen Vorhabens, nämlich der Befreiung meinesFreundes verfahren soll, ohne mich an das Gesetz zu wen-den und den Beistand eines Friedensrichters zu verlangen.Wenn ich diesen sonderbaren Brief des Mr. Maxwell, mitdessen Inhalt ich auf eine so unerwartete Weise bekannt wurde,überliefere, so theile ich nur seine Gefangenschaft."

Und wenn Ihr Euch an einen Friedensrichter wendet,junger Mann, so stürzt Ihr diese gastfreundlichen Damenin's Verderben, welchen Ihr, aller menschlichen Wahrschein-lichkeit nach, Euer Leben verdankt. Ihr könnt keinen Ver-haftsbefehl zu Eurem Vorhaben erlangen, ohne eine genaueAngabe alles dessen, was Ihr in den letzten Tagen erlebthabt, zu machen. Ein Friedensrichter würde Euch verpflichten,eine vollständige Nachricht von Euch selbst zu geben, che erEuch mit seiner Autorität gegen einen Dritten bewaffnete;und wenn Ihr diese Nachrichten gebt, so ist die Sicherheitdieser Damen nothwcndig gefährdet. Hundert Spione habe»schon ihre Augen auf diesen Aufenthaltsort gerichtet, und rich-ten sie noch, aber Gott wird die Seinen beschützen." Hierkreuzigte er sich andächtig, und fuhr dann fortIhr könntnun eine Stunde über den besten Plan Nachdenken, den Ihrauszuführen gedenkt, und ich verpfände mein Wort, Euch soweit bchülflich zu sein, ohne daß ich verlange, daß Ihr Euch